Die Schweiz verfügt – wie andere Länder auch – über ein konsistentes System von aufeinander abgestimmten Gebäudestandards. Im SSREI sind sie alle vereint.
Der Bund hat sich erstmals 1998 mit der Lancierung von Minergie für Gebäudestandards engagiert. Gefolgt sind Varianten von Minergie sowie der GEAK und schliesslich der SNBS. Aufbauend respektive ergänzend dazu sind weitere, privat finanzierte Standards entstanden. Und so liegt heute ein in sich konsistentes und aufeinander abgestimmtes System vor (siehe Abbildung oben).
SSREI ist inhaltlich mit diesen Standards kompatibel. Dies ermöglicht eine weitgehende Anerkennung der entsprechenden Qualitätssicherungsnachweise im Sinne eines automatischen Ratings ohne weitere Prüfhandlung. Ziel ist es, auch die neuen Standard-Varianten (Minergie-Betrieb, Minergie Netto-Null, SNBS Bestand und Betrieb) in das SSREI-Gesamtsystem einzubinden.
Dank der nun jüngst beschlossenen Zusammenarbeit mit der Resa Business Audit GmbH, der REIDA-Verifizierungsstelle, wird diese Konsolidierung weiter vorangetrieben. So werden neu Auditoren der Resa Business Audit GmbH ins SSREI-Prüfgremium aufgenommen und in einem ersten Schritt die Überprüfung des Energiemonitorings im Rahmen der SSREI/GRESB-Verifizierung vornehmen.
Standards rücken einander näher, um Ordnung im Markt zu schaffen.
Autorin: Elvira Bieri, Geschäftsführerin der SSREI AG

